Wiener Stadtstreifzüge

Der Nasenweg

Steil und schön geht es rund 250 Höhenmeter bergauf – oder – bergab. Am nordwestlichen Stadtrand, im 19. Bezirk Döbling, gelegen, enden hier praktisch die Ostalpen. Dann kommt das Donautal und gegenüber der Bisamberg, insgesamt also die Wiener Pforte. Und so bietet dieser asphaltierte Weg auf rund 1,5 km eine großartige Aussicht: auch auf den einzigen Wiener Gesteins-Aufschluß, Flysch. Der Weg beinhaltet auch eine Aussichtskanzel, Stufenanlagen, durchgehendes talseitiges Geländer – wegen der Steilheit und der ganzjährigen Benutzung nicht nur bei glatten Verhältnissen oft gebraucht – und wird etwa gleichviel hinauf und herab begangen bzw. belaufen. Die Endpunkte sind im Tal das Kahlenbergerdorf und oben der Leopoldsberg: beides an sich schon sehenswerte Orte mit auch guter Erschließung durch öffentlichen und privaten Verkehr.

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Historische Sperrstunde

Es ist eiskalt an diesem Wintertag, und das nicht nur, was die Temperaturen anbelangt. Ich stehe mutterseelenallein auf diesem so besonderen Platz, den ich noch

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Aleppo am Praterstern

Die namensgebende Form des Wiener Pratersterns, des Übergangs vom Stuwerviertel zum Wurstelprater, ist kaum noch zu erkennen. Wo heute ein Kreisverkehr von grauen Plattenbauten umgeben

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Das Belvedere-Stöckl

„Kunst ist das Gegenteil von gut gemeint“ sagte der Dichter Gottfried Benn einmal. Merkwürdigerweise bestand dieser angebliche Gegensatz früher nicht so extrem… So ist das

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Das letzte Stück Wien?

Es ist ein schöner Spätherbsttag, an dem die Sonne strahlt, ohne zu wärmen, und das die Erde bedeckende Blätterkleid bereits eine erste Assoziation mit dem

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Sepp Kerschbaumer zu Ehren

Südtirol mußte lange um seinen Autonomiestatus kämpfen, da es von der Schutzmacht Österreich meist nur halbherzig unterstützt wurde. Eine entscheidende Rolle spielten in diesem Zusammenhang

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Ein kleines Stück Wien bewahrt

Wien ist bekanntlich mit kulturellen Schätzen und Zeugen der Vergangenheit üppig ausgestattet. Im Bewußtsein dessen verhält sich die rotgrüne Stadtregierung nach dem Weinheber-Spott „is eh

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Erwachende Künstler

Endlich trauen sich auch prominente Künstler verschiedener Sparten, ihre Meinung über die Corona-Zwangsmaßnahmen auszusprechen. Werden aus systemkonformen Staatskünstlern bald wirklich kritische Geister?! In einer von

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Steirisches Volksliedwerk

In unserer lärmenden Gegenwart gerät der Volksliedgesang immer mehr ins Hintertreffen, zumal in den „modernen“ Lehrplänen der Musikunterricht immer weiter zurückgedrängt wird. Darüber hinaus werden

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