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Die „Vernitschung“ Bayreuths

Krankheiten, Seuchen, Epidemien ziehen oftmals nicht nur körperliche, sondern auch geistige und psychische Folgen nach sich. Das zeigt sich derzeit an zahlreichen Mißständen, die offenbar Auswirkungen des Corona-Wahnsinns sind.

Daß das Covid-19 Virus nicht nur die physische Gesundheit, sondern auch die psychische Integrität schädigt, zeigt sich u. a. auch in Bayreuth. Wie anders wäre es sonst zu erklären, daß Katharina, die Urenkelin Richard Wagners, bei den heurigen Festspielen – so sie denn tatsächlich stattfinden werden – den „Blutorgienkünstler“ Hermann Nitsch und den Puppenspieler Nikolaus Habjan für äußerst fragwürdige „Projekte“ zum „Ring des Nibelungen“ engagieren will.

Am Teich im Festspielpark soll Habjans „Noch immer Loge“ von Paulus Hochgatterer auf einer Bühne unter freiem Himmel aufgeführt werden. In diesem Puppentheaterstück sitzen Erda und die Rheintöchter über Loge zu Gericht.
Das könnte u. U. als Faschingsscherz ganz lustig sein, hat aber bei Festspielen in Bayreuth gewiß nichts verloren.
Was sich Schweineschlächter Nitsch zur „Walküre“ einfallen läßt, weiß er zwar vermutlich selbst noch nicht, „mag denn wohl auch danach sein!“ („Meistersinger“, 1. Aufzug)