Weit über zehntausend Menschen zogen am 16.1.2021 über die Wiener Ringstraße, um gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung zu protestieren.
Foto: Der ECKART

Politischer Wintersturm in Österreich

Erleben wir bald ein neues 1848?

Es ist lange her, daß in Österreich derartige Massen gegen die Regierung auf die Straßen gegangen sind: Zehntausende waren es bei der Großkundgebung am 16.1.2021 in Wien und wohl auch zehntausende bei dutzenden Demonstrationen in ganz Österreich seit Weihnachten. Alleine am gestrigen Sonntag waren österreichweit 14 Kundgebungen angemeldet worden. Diese Menschen haben damit vor allem eines eindrucksvoll kundgetan: Sie sind nicht bereit auf ihre Grund- und Freiheitsrechte zu verzichten!

Ein Gastkommentar von Harald Meister

Vordergründig ging es bei der Kundgebung aber um Kritik an den Corona-Zwangsmaßnahmen der Kurz-Regierung, der Frage der Einhaltung der Maskenpflicht und des Dauer-„Lockdowns“, den die Regierung der österreichischen Bevölkerung seit Wochen mit der Behauptung aufzwingt, das Gesundheitssystem stünde vor dem Zusammenbruch – was augenscheinlich unwahr ist.

Was diese Kundgebung so außergewöhnlich machte, war nicht nur die Anzahl ihrer Teilnehmer – selbst die Systemmedien sprechen von mindestens 10.000 Personen – sondern die Tatsache, daß die Demonstranten aus den unterschiedlichsten sozialen und politischen Milieus stammten. Denn sie kamen aus allen Teilen Österreichs und hatten sich die Mühe gemacht, mit gemieteten Bussen frühmorgens nach Wien zu fahren. Einige kamen sogar aus der BRD trotz Grenzsperren!

Repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung

Sie stellten einen repräsentativen Querschnitt der österreichischen Bevölkerung dar. Es kamen Junge und Alte, Selbständige und Arbeitnehmer, Familien mit Kinderwägen, Pensionisten, Friedens- und Fußballfans, Impfgegner und Esoteriker, politische Gruppen und Einzelaktivisten mit Plakaten auf dem Rücken. Alle einte der Wunsch nach Wahrheit, Freiheit und die Ablehnung der zerstörerischen Zwangsmaßnahmen der Regierung. Mit Rot-Weiß-Roten Fahnen zogen sie durch die Stadt: Objektive Schätzungen sprachen von von zumindest 20.000, die Veranstalter von bis zu 50.000 Demonstranten, für das demonstrationsfaule Österreich sind jedoch alle diese Zahlen eine Sensation! Der immer wieder aufkommende Sprechchor „Kurz muss weg!“, war der einigende Schlachtruf und wurde durch zehntausende Trillerpfeifen unterstützt.

Mainstream-Medien berichten gleichgeschaltet

Der Zug über den Ring verlief vollkommen friedlich, was auch die Mainstream-Medien zähneknirschend zugeben mussten. Diese bewiesen mit ihrer Berichterstattung nicht nur ihre Feindseligkeit einer unabhängigen Bürgerbewegung gegenüber, sondern auch ihre völlige Gleichschaltung: Die Berichte, über gefährliche „Rechtsextreme“ und böse „Verschwörungstheoretiker“, die angeblich das Bild der Kundgebungen bestimmten, sind größtenteils identisch. Über das eigentliche Anliegen der Demonstranten, die Forderungen und Aussagen der Organisatoren und Kundgebungsredner wurde hingegen nicht allzu viel berichtet. Viel Aufmerksamkeit schenkten die Medien hingegen einem Grüppchen Linkschaoten, das einen Sitzstreik auf der Fahrbahn abhalten wollte und von den Menschenmassen überrollt zu werden drohte, ehe die Polizei einschritt: Eine ebenso lächerliche Aktion, wie die Antifa-Demonstration auf dem Stephansplatz. Wes Geistes Kind diese pseudo-revolutionären Antifaschisten sind, beweist Parole „Wir impfen euch alle!“, die auch von einem Regierungsvertreter kommen könnte.

Parallelen zum Revolutionsjahr 1848?

Die nächste Großkundgebung wird in wenigen Wochen stattfinden, mit einer vermutlich noch größeren Teilnehmerzahl. „Beginnt jetzt etwas Großes, etwas noch nie Dagewesenes in der Geschichte der Zweiten Republik?“, fragen sich nach diesem Samstag wohl nicht nur die Demonstrationsteilnehmer. Wenn das Volk in Österreich sich in dieser breiten Form gegen die staatliche Bevormundung auflehnt und seine Rechte einfordert, und sich vom herrschenden Polit- und Medienkartell nicht mehr an der Nase herumführen läßt, dann wären sogar Umwälzungen wie 1848 denkbar…