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Denkmalsturm: Ein Angriff auf die Grundfeste unserer Kultur

Bilderstürmer wollen unsere Welt zerstören!

„Stürzt die Denkmäler! Stoßt die Statuen vom Sockel! Laßt ihre Köpfe rollen! Weg mit der gefälschten Vergangenheit! Wir schreiben die Geschichte neu!“ So lauten die Kampfparolen der Bilderstürmer des 21. Jahrhunderts. In Europa war es die Statue des englischen Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol, die als erste unter Beifallstürmen gekippt und im Avon versenkt wurde.

Ein Kommentar von Elisabeth Mirschitzka

Der Auslöser dafür und für alle folgenden Denkmalstürme weltweit war der Tod eines afroamerikanischen Drogendealers in Minneapolis, der bei einem brutalen Polizeieinsatz wegen Festnahmeverweigerung ums Leben gekommen war. Obwohl in den USA ein solches Ereignis nicht einzigartig ist und es mehr schwarzen als weißen Rassismus gibt, sorgte dieser Fall in aller Welt für „Furore“. Daher liegt der Verdacht der bewußten Inszenierung nahe. Vielleicht hatte der Megaspekulant und Promoter der OneWorld, George Soros, der immer wieder Unruhen provoziert, seine Hände auch hier im Spiel. Denn wie sonst wäre es erklärbar, daß sich, wie aus dem Nichts kommend, Zehntausende wild entschlossene Schwarze und deren linke Sympathisanten spontan zusammenrotteten, pöbelnd, prügelnd und plündernd durch die Straßen zogen und Polizisten mit Steinen bewarfen?

Bürgerrechts- oder Terrororganisation?

Häuser, Autos und Müllcontainer brannten: die gewalttätige „Black Lives Matter“-Bewegung war in Fahrt gekommen, deren Demonstranten bis heute amerikanische und europäische Stadtteile verwüsten. Hatte ein Teil der Öffentlichkeit anfangs noch Verständnis für den Protest gegen die vermeintliche Unterdrückung der schwarzen Minderheit, beginnen jetzt immer mehr Menschen, diese von manchen als „heldenhaft“ bezeichnete Gewalt richtig einzuschätzen. Erstens, weil sich die Schwarzen nicht nur in den USA sondern auch hierzulande bereits etabliert haben und – nach ihrem Benehmen zu urteilen –, sich bereits als „Herrenrasse“ fühlen, so daß wir uns fragen müssen, wer hier eigentlich vor wem geschützt werden soll. Zweitens, weil die Demos sehr bald aus dem Ruder gelaufen sind und in Gewaltorgien ausgeartet sind, die durch nichts zu rechtfertigen waren.

Haß auf die Weißen ist das Problem!

Und letztlich, weil es gar nicht mehr um die Sache geht, sondern nur um unreflektierten, unbändigen Haß gegen die weiße Rasse im Allgemeinen. Bald mischte sich in diese Bewegung eine andere Agenda. Hier schließt sich der Kreis zum Denkmalsturz in Bristol.
Die Protagonisten der angeblich antirassistischen Proteste forderten nun die sichtbare Aufarbeitung der Geschichte des Rassismus’, die in ihren Augen immer verfälscht dargestellt werde. Ein neuer Bilder- und Denkmalsturm breitete sich weltweit aus.

Weltweit hat ein antiweißer Denkmalsturm eingesetzt

In Hamilton, Neuseeland, wurde auf Ansuchen der Maori sogar die Statue des Namensgebers der Stadt entfernt. In Liverpool, England, wurden bereits etliche Gebäude umbenannt. Auch die Statue des legendären Pfadfindergründers Baden-Powell in Poole, England, mußte daran glauben. In einigen Städten Kanadas, Schottlands und Frankreichs wurden unter die Straßennamentafeln Hinweisschilder angebracht, die die jeweiligen Personen als Rassisten ausweisen.
In den USA ging es sogar dem Entdecker des Kontinents, Christoph Columbus, buchstäblich an den Kragen: Seine Statue wurde enthauptet und sein Kopf ins Meer geworfen. Man legt ihm die Ausrottung der Indianer zur Last.

Alle sind böse Rassisten – sogar Kant und Gandhi

Auch die Statue von Thomas Jefferson geriet ins Visier der Denkmal-stürmer, obwohl er viele Staaten ermutigt hat, um ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen. Auch Winston Churchill steht auf der Abschußliste, und sogar Mahatma Gandhi unterstellt man Rassismus. Es geht also längst nicht mehr um das Thema selbst, sondern um die Entladung von Haß auf die Vertreter der weißen Rasse, denen man zu Unrecht pauschal Rassismus vorwirft. In Deutschland fallen solche Protestbewegungen auf besonders fruchtbaren Boden, weil hier die Komponente der Selbstverleugnung durch jahrzehntelangen Schulkult ins Spiel kommt.

Der Haß gegen das eigene Land, die Selbstaufgabe und der Trend,   Minderheiten zu hofieren, dienen letztlich den Agenden von EU und UNO zur Afrikanisierung Europas. Die Menschen in Städten wie Duisburg, Stuttgart und Frankfurt sind Zeugen massiver Gewalt von Deutschlandverächtern geworden, Zeugen für die Kapitulation eines Staates, der die Sicherheitskräfte klein hält, linkem Vandalismus und Migrantengewalt hilflos ausgeliefert ist und einem hemmungslosen Mob nichts entgegenzusetzen hat. Linksorientierte Kreise sehen hierin den Beginn einer neuen Kulturrevolution, die die Vergangenheit hinwegfegen soll. Absolut nicht nachvollziehbar ist die verächtliche Distanzierung von dem großen „Aufklärer“ Immanuel Kant, obwohl er doch das Sklaventum als Beleidigung des Menschseins empfunden hatte.

Identitätsverlust führt zu induziertem Irresein

Daß auch Kant auf ihrer Abschußliste steht, ist bezeichnend für den Identitätsverlust des Abendlandes. Viele Prominente der Vergangenheit haben ihren Heldenstatus verloren, da die selbsternannten Moralapostel bei jedem ein Haar in der Suppe fanden. Nur einen ließen sie ungeschoren: den, der den Gründer des deutschen Arbeitervereins einen „jüdischen Nigger“ und seinen farbigen Schwiegersohn einen „Gorillaabkömmling“ nannte: Karl Marx. Die linke Gewalt gegen Denkmäler berühmter Männer griff auch auf Österreich über. Das Beschmieren der Statue des beliebten Stadtvaters Dr. Karl Lueger mit blutroter Farbe durch die Antifa und deren Ableger ist ein Zeugnis davon. Mittlerweile sind diese gewaltorientierten Protestbewegungen noch um eine Facette reicher geworden; durch die in den USA entstandene linksextreme „CANCEL CULTURE“- Bewegung, deren Schlachtruf da lautet: „Alles was uns nicht paßt, muß von der Bildfläche verschwinden.“ Diese radikale Aussage bezieht sich sowohl auf  Denkmäler, Kirchen, Gebäude, Bücher, Bilder, Kunstwerke, Namen, Filme, Weltanschauungen wie auch Personen, wobei die Bedeutung von „von der Bildfläche verschwinden“ in Bezug auf Personen nicht ganz geklärt ist.

Wer hat diesen Denkmalsturm inszeniert?

Cancel Culture-Demonstrationen beruhen auf den Forderungen einzelner Personen oder Gruppen zur Entfernung von bestimmten Objekten – Forderungen, denen nachgegeben wird, wenn sie mit genug Nachdruck und Drohgebärden unterstützt werden. Man weicht der Gewalt. Es fehlt dazu jede juristische Legitimation. Hier hat der Rechtsstaat ausgedient. Alle diese Erscheinungen, sei es Black Lives Matter, Denkmalstürze oder Cancel Culture haben einen gemeinsamen Nenner, sie wurden inszeniert – oder glaubt jemand noch allen Ernstes daran, daß derartige Ereignisse zufällig passieren? Wie auf Kopfdruck, simultan und mehr oder weniger global? Wem sollten der Untergang der abendländischen Kultur und der Abgang der Weißen überhaupt nutzen? Doch wohl ausschließlich der Errichtung einer Neuen Weltordnung der globalistischen Eliten, die versuchen werden, äußerlich normierte Menschen, die dann über keinerlei Diversität mehr verfügen, in eine Diktatur zu pressen.

Ob sich die schafsköpfigen Mitläufer der Zivilisationszerstörer derartiges überhaupt vorstellen könnnen?
Abgesehen von den Berufsdemonstranten, möglichen „Agent Provokateurs“ und anderen Nutznießern gibt es auch eine große Zahl von Fanatikern unter ihnen, die ihren blinden Haß und die daraus resultierende Zerstörungswut ausleben und sich für moralisch berechtigt halten, ihr Werk der Vernichtung zu vollziehen: Sie sind überzeugt von einer Art moralischen Überlegenheit, die sie mit Haß und Verachtung auf den Rest der Welt blicken läßt – noch viel präpotenter und gewissenloser als die, die sie als so hassenswert empfinden. Mit der Walze der Selbstgefälligkeit möchten sie am liebsten alles plattmachen: die Vergangenheit, unser aller Gegenwart und unser aller Zukunft. Wird es noch jemanden in dieser kranken und schwachen westlichen Welt geben, der dagegen Widerstand zu leisten vermag?