Zum Inhalt springen



Verraten und verkauft

Ein bemerkenswertes Essay von Maria Schmidt in der „Budapester Zeitung“. Erstaunlich klarsichtig beschäftigt sich Schmidt mit dem 68er Unwesen in der BRD. Lesenswert!
Die Autorin ist Historikerin sowie Gründerin und Direktorin des Buda­pester Museums „Haus des Terrors“.

Deutschland im Würgegriff der Achtundsechziger

Deutschland hat mit einer schwerwiegenden Identitätskrise zu kämpfen. Ein Jahrhundert nach dem Ausbruch des Ersten Welt­krieges, mehr als sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Welt­krieges und zwei Jahrzehnte nach der dritten, „Kalter Krieg“ genannten Kraftprobe haben die Deutschen noch immer keine eigene Darstellung des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie sind nicht fähig, sich aus der falschen und irreführenden Welt der Gegensatzpaare von Täter und Opfer, unschuldig und schuldig, Verlierer und Sieger zu befreien. Deutschland hat zwar seine Wirtschaft in Rekordzeit wieder auf die Beine gestellt, konnte aber die Seelen seiner Bürger noch immer nicht heilen und wieder aufbauen. Welche Folgen hat dies heute in Deutschland und in Europa? Hier geht´s weiter.

« Die Schlacht auf der Virginia Halbinsel – Europas „Staatsfeind Nr. 1“ »

Info:
Verraten und verkauft ist Beitrag Nr. 928
Autor:
huettner am 20. April 2012 um 08:35
Category:
Feuilleton
Tags:
 
Trackback:
Trackback URI

Keine Kommentare »

No comments yet.

Kommentar-RSS: RSS feed for comments on this post.

Leave a comment