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Ungarn beschließt Einführung eines Nationalen Gedenktages

Nationaler Gedenktag im Sinne der vertriebenen Ungarndeutschen wird alljährlich am 19. Jänner abgehalten werden

Wie gestern bekannt wurde, hat das ungarische Parlament beschlossen, einen Nationalen Gedenktag einzuführen, der dem Schicksal der 1946 deportieren Ungarndeutschen gewidmet ist.

Basierend auf einer von Fidesz und den Christdemokraten eingereichten Resolution wird nun alljährlich am 19. Jänner dieser Gedenktag abgehalten werden. Bemerkenswert an diesem Beschluss im ungarischen Parlament ist außerdem, dass dieser einstimmig und ohne Gegenstimmen fiel.

Ungarn beweist mit diesem Schritt, dass es nicht zu den Ländern gehört, die sich einem dunkeln Kapitel der eigenen Geschichte verschließen, sondern sich aktiv dieses Themas annehmen, um einem „Zudecken“, „Verdrängen“ und „Vergessen“ in Sachen Heimatvertreibung entgegenzuwirken. Es ist zu hoffen, dass sich auch die Republik Österreich im kommenden Jahr dazu entschließen kann, das geschehene Unrecht der Vertreibungsverbrechen und des Genozids an Millionen Deutschen im Rahmen eines Nationalen Gedenktages festzuhalten.

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