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Fischen vor Libyens Küste

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Von Verena Rosenkranz

Fassadenklettern, Extremmountainbiking oder Tiefseetauchen war gestern. Die Lust auf riskante Leichtsinnigkeiten ist zwar geblieben, heute trifft sich der europäische Nachwuchs aber auf Schiffen im Mittelmeer. Nicht jedoch, um im internationalen Wettstreit ein Distanzrennen zu gewinnen, sondern um in Seenot geratene Zuwanderer zu retten. Oder eben genau das zu verhindern. Während die einen Europa vor der illegalen Masseneinwanderung bewahren wollen, betätigen sich andere lieber selbst als Schleppergehilfen.


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Dem RAF-Mordkommando die Tür geöffnet

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Jürgen Ponto

Von Christian Krüger

Das Jahr 1977 war das Schicksalsjahr der Roten Armee Fraktion (RAF). In jenem Jahr hielt sie die Bundesrepublik Deutschland mit einer ganzen Serie von Terroranschlägen und gezielten Tötungen in Atem. Doch zugleich markiert es auch das Ende ihrer sogenannten ersten Generation. Denn die Gründer der RAF, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe begingen in einer Oktobernacht in ihren Zellen im Hochsicherheitsgefängnis Stuttgart-Stammheim Selbstmord.


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,Das „Schattendorfer Urteil“ – Notwehr oder Mord?

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Von Christian Krüger

In der Zwischenkriegszeit waren die Mittelmächte des Ersten Weltkriegs von schweren inneren Unruhen und Zerfallsprozessen geprägt. Am schwersten traf es hinsichtlich der territorialen Verluste das ehemalige Osmanische Reich. Aber auch das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn verloren Territorien und Millionen ihrer Einwohner. Dabei traf es die ehemalige Habsburgermonarchie deutlich schwerer als den nördlichen Nachbarn. Ein gemeinsames Phänomen in den beiden deutschsprachigen Staaten war der paramilitärische Grenzschutz. Sowohl an den neuen Ostgrenzen der Weimarer Republik als auch an den Grenzen der neu entstandenen Republik Österreich flammten ethnische Konflikte auf. Zum Schutz der dortigen Bevölkerung wurden Verbände aus ehemaligen Frontsoldaten und Freiwillige geschickt.


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Die Türkei mischt sich in Bulgariens Innenpolitik ein

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Von Georg Immanuel Nagel

In vielen europäischen Ländern leben autochthone Minderheiten. In einer ganz anderen Situation befindet sich jedoch Bulgarien, das mit etwa zehn Prozent Türken eine ethnokulturell schlichtweg völlig fremde Gruppe im Land hat, mit der es eigentlich immer schon große Konflikte gegeben hat. Eine wirkliche Integration der Türken in die bulgarische Gesellschaft hat oft nicht stattgefunden

Die Balkantürken sind ein Überbleibsel der islamischen Eroberungs-, Raub- und Mordzüge in das christliche Abendland. Lange Zeit mußte Bulgarien unfreiwillig ein demütigendes Dasein als Vasall des Osmanischen Reiches fristen. Immer wieder kam es deshalb zu nationalen Revolten gegen die Herrschaft des Großtürken. Schließlich schaffte man es 1878 mit Hilfe Rußlands, die Unabhängigkeit zu erringen. Am Ende der Balkankriege (1912–1913) wurde jedoch Thrakien (der heutige europäische Teil der Türkei) erobert und daraufhin die gesamte bulgarische Bevölkerung äußerst brutal vertrieben. Es kam dabei zu zahlreichen Massenverbrechen. All dies haben die Bulgaren nicht vergessen und stehen deshalb den Türken von alters her eher reserviert gegenüber.


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Wenn Menschenrechte zur Selbstabschaffung führen

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Felix Menzel

Bis Ende Mai erreichten über 60.000 Migranten die italienische Küste und damit europäisches Festland, wo sie einen Antrag auf Asyl stellen wollten. Gegenüber 2016 nutzten damit noch einmal 25 Prozent mehr Menschen die gefährliche Mittelmeerroute, die in den letzten drei Jahren weit mehr als 10.000 Todesopfer forderte. Allein diese Zahlen dürften reichen, um deutlich zu machen, daß die Asylkrise noch längst nicht überwunden ist. Sie und die mit ihr verbundenen Schicksalsfragen wurden in den letzten Monaten von den etablierten Medien nur geschickter verdrängt.


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Feuerrede von Mag. (FH) Alexander Pawkowicz anläßlich der Sonnwendfeier 2017

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Sehr geehrte Festgäste!
Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden!

Was wir hier und heute tun, ist gelebte Tradition.

Wenn wir heute vor dem Feuer stehen, am längsten Tag des Jahres und die Sommersonnenwende begehen, dann tun wir letztlich nichts anderes, als eine Jahrhunderte alte, ja sogar Jahrtausendalte Tradition zu leben.
Natürlich bietet gerade dieses alte Fest viel Spielraum um alles Mögliche hinein zu interpretieren. Aber letztlich bleibt es, was es ist: gelebte Tradition.

Warum sage ich das so deutlich?


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Der Reiz des Anstößigen

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Von Nils Wegner

„Erschreckender Absturz“, „rechtslastige Verschwörungstheorien“, „ebenso ekelhafte wie stellenweise unverständliche Endzeitdiagnostik“, „völkischer Sound“– die kleine Textsammlung Finis Germania aus der Feder des Umwelthistorikers Rolf Peter Sieferle (1949–2016) hat rund drei Monate nach ihrem Erscheinen im Februar dieses Jahres für das lauteste Rauschen im deutschen Blätterwald seit Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab von 2010 gesorgt.

Was war geschehen? Den Stein des Anstoßes bildete ein Artikel des Berufsdenunzianten Andreas Speit in der Bionade-linken taz. Speit ereiferte sich ausführlich: Finis Germania, erschienen im deutschsprachigen Zentralverlag der Neuen Rechten, Antaios, hatte es auf Platz 9 der gemeinsamen Sachbuchempfehlungsliste von Norddeutschem Rundfunk und Süddeutscher Zeitung geschafft. Der „Schuldige“ war bald ausgemacht – Johannes Saltzwedel, Kulturredakteur des Spiegel, hatte das Werk durch seine Punktvergabe in der Liste plaziert.


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Gemüse in der Muttersprache

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Von Werner Pfannhauser

 Tomaten.

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel (daher der italienische Name „pomodoro“) bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl.

Die deutsche Bezeichnung Paradeiser von Paradiesapfel leitet sich von den mittelalterlichen Paradiesbildern mit dem Apfel ab. Die Bezeichnung Paradeiser ist die amtliche Bezeichnung in Österreich und wird von der EU auch als spezifisch österreichisch anerkannt.

Das Bild des „Paradiesapfels“ zeichnet eine Frucht, die mit dem Fremdwort „Tomate“ sprachlich unzulänglich beschrieben wird. Wer die deutsche Muttersprache liebt, sagt immer Paradeiser.


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Sonntag früh in Berlin

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Von Jana Jung

Der Krach der Nacht ist vorüber, und dort wo sich sonst allerlei verwirrte Paraden tummeln, grün wählende Radfahrer lautstark für vegane Biorestaurants kämpfen und „Willkommenskultur“ auf bunten Schildern in die Höhe gehalten wird, ist es still und beschaulich. Das Brandenburger Tor steht am Sonntagmorgen geschichtsträchtig in der Berliner Stadtmitte und will nur kurze Zeit stolz sein, während die Bevölkerung noch schläft. Oder gerade gedenkt. Eines stummen Deutschlands.


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Der Tod des Benno Ohnesorg – Startschuß für den linken Terror

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Von Christian Krüger

Nach den Schüssen in der Krummen Straße am 2. Juni 1967. Benno Ohnsorg, neben ihm Friederike Haussmann.

Die Tötung des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 gilt als Geburtsstunde der RAF. Als bekannt wurde, daß der junge Mann während der Proteste gegen den Besuch des Schahs von Persien in West-Berlin erschossen worden war, kochten die Emotionen hoch. Nicht nur die Rote Armee Fraktion bezog sich in ihrer später erfolgten Gründung auf Ohnesorg, die ebenfalls linksextreme Terrorgruppe 2. Juni wählte gleich das Todesdatum als Namen. Die Linksterroristen wähnten sich seit jenem Tag im Krieg gegen das politische System der Bundesrepublik.


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