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Kurznachrichten der Deutschen Weltallianz

Posted on by huettner / Posted in Volkstum | Leave a comment

Tscholnok Dialekte sind regionale Varietäten einer Standardsprache. Vor allem unter den ehemaligen Volksgruppen im Südosten spielten sie bis 1945 eine wichtige Identitätsrolle in den Familien. Seit 1989 erlebt nicht nur die deutsche Sprache eine Renaissance, sondern auch der gesprochene Dialekt erfährt immer größere Beliebtheit. Das beweist etwa der Schwowische Dischkurs in Tscholnok in Ungarn. Dort beginnen engagierte ungarndeutsche Pädagoginnen, die alten donauschwäbischen Dialekte in den schulischen Deutschunterricht einzubauen. Immerhin, so betont etwa Maria Wolfart als Gymnasiallehrerin, sollen nach dem Lehrplan regionale Fachausdrücke, Alltagsgeschichten und Spruchdichtungen im Dialekt vermittelt werden. In Tscholnok feierte man unlängst das zehnjährige Jubiläum des Mundartkreises.


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Kopfschütteln über den Kopftuch-Sager

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Von Laila Mirzo

Lieber Herr Präsident Van der Bellen!

In Ihrer Wahlkampfkampagne haben Sie mit dem Slogan „Wählen! Nicht wundern.“ geworben. Nun, wir haben gewählt, aber wir müssen uns über Sie schon sehr wundern. Sie haben versprochen, „Präsident aller Österreicherinnen und Österreicher zu sein“ und sich nach bestem Wissen und Gewissen, mit Herz und Verstand, „ausschließlich für das Wohlergehen unserer Heimat einzusetzen“. Das waren Ihre Worte, das war Ihr Versprechen.

Jetzt sagen Sie, daß noch der Tag kommen werde, „wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen, alle, aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“

Lieber Herr Präsident, Sie haben Ihr Wort gebrochen! Mit dieser Aussage sind Sie den österreichischen Frauen und Mädchen böswillig in den Rücken gefallen! All jenen Frauen, die von ihren Vätern, Brüdern und Ehemännern gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen und all jenen Frauen, die keine Musliminnen sind.


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Die AfD muß Volkspartei werden

Posted on by huettner / Posted in Politik | Leave a comment

Von Felix Menzel

Mit Weidel und Gauland in den Bundestagswahlkampf

Im Gegensatz zu fast allen anderen europäischen Staaten ist im deutschen Bundestag seit Jahrzehnten keine rechte Partei vertreten. Diese Repräsentationslücke dürfte im September durch die „Alternative für Deutschland“ (AfD) geschlossen werden. Fraglich bleibt nur, welchen Kurs sie dann einschlagen wird.

In den letzten Monaten tobte in der AfD ein emotional geführter Richtungsstreit. Die Parteivorsitzende Frauke Petry plädierte mit einem „Zukunftsantrag“ für eine realpolitische Ausrichtung und wollte damit die Anhänger einer angeblichen Fundamentalopposition zurückdrängen. Doch ihr Antrag schaffte es auf dem Bundesparteitag im April noch nicht einmal auf die Tagesordnung. Die Delegierten hatten verständlicherweise keine Lust darauf, eine selbstzerfleischende Nabeldebatte mitten im wichtigsten Wahlkampf ihrer Partei zu führen. Die hochschwangere Petry scheiterte also mit Ansage und will nun laut eigener Aussage in ihrer Babypause beobachten, wie sich die gekürten Spitzenkandidaten schlagen und in welche Richtung sich die AfD entwickelt.


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Mission „Defend Europe“ hat an Board der „C-Star“ begonnen

Posted on by huettner / Posted in Allgemein, Europa | Leave a comment

Von der Systempresse zum Kapitän erhoben, berichtet der zweite Offizier (und nicht Aktivist) der C-Star, auf Facebook über die aktuelle Situation. Bezeichnend, wie nervös die NGOs sind und mit allen Mitteln die Fahrt der C-Star verhindern wollen. Treibstoff gibts nur zu Schwarzmarktpreisen, Häfen verweigern das Anlegen und so weiter. Es wird gelogen, das sich die Balken biegen. Scheinbar haben die Aktivisten der C-Star in ein Wespennest der Migrationslobby gestochen.


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Kippt die EU nach dem Brexit Englisch als Amtssprache?

Posted on by huettner / Posted in Allgemein | Leave a comment

Ein Plädoyer für die deutsche Sprache in der EU     

Von Nelu Bradean-Ebinger   

Nach dem EU-Austrittsvotum der Briten hat Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer eine neue Sprachenpolitik in der EU gefordert. Dabei wandte sich der CSU-Politiker gegen die Dominanz des Englischen. „Der Austritt von Großbritannien spricht dagegen, Englisch in der EU als Quasi-Einheitsamtssprache auf Kosten anderer Sprachen einzuführen“, sagte Singhammer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Er forderte, daß „Deutsch und Französisch als Arbeitssprachen nicht länger diskriminiert werden“. Deutsch ist eine der 24 Amtssprachen der EU, in die alle Gesetze übersetzt werden. Außerdem ist Deutsch neben Englisch und Französisch eine der drei Arbeitssprachen der EU-Kommission. Englisch hat sich allerdings zunehmend als die vorherrschende Sprache der EU vor allem in internen Beratungen etabliert.


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Stachel im Fleisch der Politik

Posted on by huettner / Posted in Gelesen, Geschichte | Leave a comment

Von Reynke de Vos

Aller Widrigkeiten zum Trotz halten die Schützen im Süden des 1919 geteilten Landes an der Wiedervereinigung Tirols fest. Wer sich mit historischen Publikationen zum Thema (Süd-) Tirol befasst und die mediale Berichterstattung der letzten Jahre verfolgt hat, konnte folgenden Eindruck gewinnen: Mit der 1969 zustande gekommenen und 1972 statutarisch verankerten Selbstverwaltung für die „Provincia autonoma di Bolzano – Alto Adige“ und dem unlängst in Meran, Bozen und Wien politisch-medial beweihräucherten Rückblick auf „25 Jahre österreichisch-italienische Streitbeilegung“ von 1992 sei die seit Ende des Ersten Weltkriegs schwärende Wunde der Teilung Tirols ein für allemal geschlossen. Weit gefehlt.


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Italienische Manipulationen

Posted on by huettner / Posted in Allgemein, Geschichte | Leave a comment

50 Jahre nach dem Vorfall auf der Porzescharte wäre es höchst an der Zeit, dass Österreich für die völlige Rehabilitierung der damals zu Unrecht Verurteilten sorgte

Von Reynke de Vos

Am Abend des 24. Juni 1967 steigen der Arzt Dr. Erhard Hartung, der Elektrotechniker Peter Kienesberger und der Unteroffizier des österreichischen Bundesheeres Egon Kufner auf zur Porzescharte. Der als unbewacht geltende Grenzkamm zwischen dem Osttiroler Bezirk Lienz und der italienischen Provinz Belluno wurde seinerzeit von Kämpfern des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) als Nachschub- und Fluchtweg benutzt. Kienesberger, der Anführer der Gruppe, war, wie die drei später aussagten, kurzfristig davon verständigt worden, dass auf der Porzescharte ein verwundeter BAS-Aktivist zur Weiterbehandlung in Österreich übernommen werden müsse. Daher nähern sie sich bis auf eine ungefähre Gehzeit von einer halben Stunde dem Grenzgebirgsübergang zwischen Österreich und Italien. In einer geschützten Mulde lässt Kienesberger seine Kameraden zurück und tastet sich noch ein Stück Wegs weiter nach oben, um , wie üblich, Funkkontakt mit den am Grat vermuteten wartenden Südtirolern aufzunehmen. Doch Antworten auf Funksignale bleiben aus, stattdessen gewahrt er oben kurz aufscheinendes Licht von einer Taschenlampe oder einem Feuerzeug und vernimmt Geräusche sowie Stimmen. Dies kommt ihm ungewöhnlich vor, denn Südtiroler Kameraden hatten sich stets lautlos verhalten und kein Licht gebraucht, weshalb Kienesberger der Sache misstraut, sie abbricht und mit seinen Kameraden in die Ortschaft Obertilliach zurückkehrt. Dort besteigt die Gruppe eine Stunde nach Mitternacht, mithin am 25. Juni, jenen von dem Studenten Christian Genck chauffierten VW Käfer, mit dem sie gekommen waren.


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„Emma“ wird 40 – Betrachtungen zur Geschichte der Frauenzeitschrift

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Von Christian Krüger

Ausgabe vom Februar 1977

Galt der „Spiegel“ einst als das Sturmgeschütz der Demokratie, so kann man ähnliches wohl über die Zeitschrift „Emma“ und ihre Rolle für den Feminismus in der BRD sagen. Jedenfalls war und ist sie wohl die bekannteste Frauenzeitschrift, die sich für den Feminismus in all seinen Facetten einsetzt. Untrennbar mit der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift verbunden ist der Name ihrer Gründerin, Verlegerin und Autorin Alice Schwarzer.

Die 1942 in Wuppertal geborene Schwarzer kann ohne Zweifel als „Feministin der ersten Stunde“ bezeichnet werden. Die Journalistin verband in den frühen 1970er Jahren bereits Forderungen nach der Gleichberechtigung der Frau mit typisch linken Vorstellungen. So plädierte sie für die Berufstätigkeit der Frauen und sprach sich gegen eine angebliche „Zwangsheterosexualität“ aus. Mit diesen zwei Postulaten, der frühestmöglichen Trennung der Frau von ihrer Mutterrolle und der Homo-Propaganda, richtete Schwarzer ihre Verbalattacken gegen die traditionelle Familienstruktur – und damit gegen die Keimzelle jeder Gesellschaft.


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Licht auf ein düsteres Kapitel der Zeitgeschichte

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Jüngste Forschungen legen offen, wie Italien während der „Bombenjahre“ in Südtirol manipulierte und täuschte

Von Reynke de Vos

Geschichte bedarf bisweilen der Revision. Revision heißt, sie aufs Neue in den Blick zu nehmen. Erstmals aufgefundene oder unterbelichtet gebliebene, mitunter auch bisher gänzlich unbeachtete oder dem freien Zugang entzogene Dokumente zeitigen meist erhellende Einblicke und nicht selten ertragreiche Befunde. Wobei die akribische Auswertung und sorgfältige Analyse von ans Licht geholten Fakten jene „Erkenntnisse“ grundlegend zu erschüttern vermögen, worauf die bis dato für sakrosankt erachteten, historiographisch festgeschriebenen wie massenmedial verbreiteten „Wahrheiten“ und/oder Meinungen respektive „Überzeugungen“ beruhten.

Eine derart „revisionistische“ Umschreibung zeitgeschichtlicher Gewissheiten ist nunmehr aufgrund der neuerlichen Inaugenscheinnahme des an Spannungen reichsten Kapitels der jüngeren österreichisch-italienischen Beziehungen zwingend geboten. Im Allgemeinen ist dieses Kapitel vom Südtirol-Konflikt sowie vom Freiheitskampf mutiger Idealisten und im Besonderen von den sogenannten „Bombenjahren“ geprägt gewesen. Ein österreichischer Militärhistoriker, der sich wie nie jemand zuvor intensiv mit den brisantesten Akten seines Landes über die Geschehnissen der 1960er Jahre befasste, legte dazu soeben eine beeindruckende, großformatige Publikation von nahezu 800 Seiten vor, worin er manches zuvor für sicher, weil „wahr“ Gehaltene ins rechte Licht rückt und damit vom Kopf auf die Füße stellt.


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Der Nikolo ist kein Türke

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Von Ernst Brandl

Die Geschichten und Legenden rund um den heiligen Nikolaus haben Brauchtum und Kunst beeinflußt.

Die Geschichten und Legenden rund um den heiligen Nikolaus haben Brauchtum und Kunst beeinflußt.

Wahre Geschichte, Legende und Brauchtum verbinden sich bei der Person des Nikolaus zu einem liebenswerten Gesamtbild: Nikolaus, der Heilige und Freund der Kinder. Zur sagenhaften Geschichte des Nikolo kommt heutzutage immer öfter eine Legende hinzu – seine mutmaßlich türkische Herkunft. Versuch einer Richtigstellung zur Geschichte des Hl. Nikolaus von Myra.

 


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