Zum Inhalt springen



Das Schweigen der glücklichen Sklaven

von Richard Melisch

Hohenrain Verlag, Tübingen 2010, 50 Abb., 480 Seiten, € 20,40

Der Nahostkenner Richard Melisch führt uns in seinem aktuellen Buch hinter die Kulissen der Globalisierung und zeigt auf, daß die Weltvereinheitlichung kein Mythos oder gar eine der vielen Weltverschwörungstheorien ist, sondern die knallharte Politrealität des 21. Jahrhunderts.

Aber wer steckt dahinter und welches Ziel wird verfolgt?

Melisch führt uns die Zusammenhänge vor Augen, wie im Hintergrund eine kleine Clique von Machthabern ihr Ziel des Materialismus verfolgt und uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eine heile Welt und das Ideal des Gutmenschen vorgaukeln. Um den „freien“ Weltenbürger zu erschaffen werden Nationalstaaten aufgelöst, Länder von ihren „Tyrannen“ befreit und letztendlich ihrer Rohstoffe beraubt. Doch nicht nur militärische Aktionen und Hintergründe werden beschrieben, sondern auch der wirkungsvolle Einsatz von „Krisen“, internationalen Abkommen wie dem „Lissaboner Vertrag“ oder die Geschlechterverwirrung durch „Gender Mainstreaming“.

Immer mehr arbeitet der Autor heraus, wie uns die letzte verbliebene Weltmacht USA mit ihren Weltkonzernen und Finanzlobbies national entmachtet, manipuliert und letztendlich ausbeutet. Dies alles unter der Obhut der Europäischen Union.

Ein Widerstand gegen diesen wirtschaftlichen Amoklauf kommt nicht etwa aus Europa, sondern aus lateinamerikanischen, und asiatischen Ländern.

Richard Melisch beweist mit diesem Buch hohen Mut und gibt uns Kraft, wieder an die Selbständigkeit zu glauben, denn der Widerstand wächst…

Mein Hinweis: Hochbrisant, lesenswert, aber… gruselig! H.E. Bestellung

« Totale Überwachung – BRD-Innenminister ist kurzfristig für Grenzkontrollen »

Info:
Das Schweigen der glücklichen Sklaven ist Beitrag Nr. 682
Autor:
huettner am 1. Juni 2011 um 11:57
Category:
Gelesen
Tags:
 
Trackback:
Trackback URI

Keine Kommentare »

No comments yet.

Kommentar-RSS: RSS feed for comments on this post.

Leave a comment