Loading the content... Loading depends on your connection speed!

Der gesamtdeutsche Boxweltmeister – Henry Maskes Titelgewinn im März 1993

Posted on by huettner / Posted in Geschichte | Leave a comment

Von Christian Krüger

Anfang der 1990er Jahre erlebte der Boxsport in Deutschland einen Aufschwung. Verantwortlich dafür war Henry Maske, der am 20. März 1993 Weltmeister des Boxverbandes IBF im Halbschwergewicht wurde. Damit sollte eine Phase als Titelträger für den Mann aus Treuenbrietzen in Brandenburg beginnen, die erst in seinem geplant letzten Profikampf im November 1996 enden sollte.

Maske begann mit sieben Jahren mit dem Boxen. In der damaligen DDR durchlief er verschiedene Vereine. Bis zur Wiedervereinigung hatte der Rechtsausleger es als Amateurboxer bereits auf eine beeindruckende Kampfbilanz gebracht. So konnte er in 181 Duellen 163 Siege für sich verbuchen. Zudem gewann er 1986 bei der Amateur-WM in Reno (USA) die Silbermedaille. Zwei Jahre später wurde Maske Olympiasieger im Mittelgewicht. 1989 folgte schließlich noch der Weltmeistertitel im Halbschwergewicht.


READ MORE

Plakataktion in Wien – Südtirol dankt Österreich

Posted on by huettner / Posted in Politik, Volkstum | Leave a comment

Wir möchten wieder den Pass unseres Vaterlandes

„Süd-Tirol dankt Österreich“ steht in großen Lettern auf den Plakaten des Südtiroler Heimatbundes, die seit dem 18. Jänner in der Wiener Fußgängerzone zu sehen sind. Auch nach beinahe 100 Jahren sind die Südtiroler in Österreich nicht vergessen. Dafür sagt der Südtiroler Heimatbund Danke Österreich.

Mit dieser Plakataktion wolle man, stellvertretend für ganz Österreich, in der Landeshauptstadt Wien den Dank all jener sichtbar machen, die sobald möglich, um die österreichische Staatsbürgerschaft ansuchen möchten. Österreich hat sich als „verlässliches Vaterland aller Südtiroler erwiesen“, so der Obmannstellv. des SHB, Meinrad Berger.

Österreich folgt dabei dem „weitherzigen Beispiel Italiens“, das europäisch orientiert bereits 1992 seinen vielen Millionen italienischer Emigranten die Staatsbürgerschaft ermöglicht hat. Auch viele andere Staaten gewährten ihren Landsleuten außerhalb ihres Hoheitsgebietes die Staatsbürgerschaft.

Diesem Beispiel wird nun auch Österreich folgen. Eine doppelte Staatsbürgerschaft wirft keine Gräben auf, jedem bleibt die individuelle Freiheit, ob er darum ansuchen will.

In der Wiener Innenstadt, sowie in der Leopoldstraße, Landstraße, Wieden, Neubau und Alsergrund, überall dort sind die Plakate mit der rot-weiß-roten Fahne und dem Dank an Österreich zu sehen.

 

 

Der lange Weg zur Streitbeilegung in Südtirol

Posted on by huettner / Posted in Politik, Volkstum | Leave a comment

Von Werner Neubauer

„Die konstituierende Nationalversammlung erhebt gegen die gewaltsame Besetzung der Länder Deutschböhmen und Sudetenland, des Kreises Deutschsüdmähren und des Böhmerwaldes, der Einschlußgebiete von Brünn, Iglau und Olmütz, ferner der südlichen Grenzgebiete der Steiermark und Kärntens feierlichen Einspruch; sie erklärt diese Länder und Gebiete sowie jenen Teil von Deutsch-Südtirol, der vom Königreich Italien auf Grund des Waffenstillstandes besetzt ist, kraft des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen und eigener freier Beitrittserklärung als unverzichtbare Bestandteile der Republik Deutschösterreich.“

Karl Renner (1870–1950)

Staatskanzler (SDAPDÖ, der Vorläufer der SPÖ) am 5. März 1919 in der konstituierenden Nationalversammlung


READ MORE

Chlodwig, der Eroberer (1)

Posted on by huettner / Posted in Geschichte | Leave a comment

Von Jörg Rüdiger Mayer

Taufe Chlodwig I.; Teilansicht eines Elfenbein-Buchdeckels, Reims 9. Jhd.

Als der 16jährige Chlodwig im Jahre 482 seinem Vater Childerich als König nachfolgte, war die römische Herrschaft in Westeuropa bereits aufgelöst. Ihre Reste bestanden noch in Dalmatien, wo der weströmische Kaiser Julius Nepos regierte, in Nordgallien, wo General Syagrius die übrigen Reichstruppen kommandierte, sowie in Südspanien und Teilen Britanniens. Die Masse des Reichsgebiets beherrschten Germanen: Afrika die Wandalen, die Hauptteile Spaniens und Galliens die Westgoten, im Rhônetal hatten die Burgunder ihr mächtiges Reich, am Oberrhein die Alemannen, in Italien regierten die Söldnertruppen Odoakers. In Deutschland selbst teilten sich zahlreiche Stämme das Land: Nördlich der Donau saßen die Heruler, Rugier, Sueben und Langobarden, in Zentraldeutschland die Chatten und Thüringer, an der Nordsee die Warnen und Sachsen. Chlodwigs Salfranken saßen nach wie vor in Belgien.


READ MORE

Der Absolutismus begann 1789

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Von Felix Menzel

Wie beeinflußt das Geschichtsbild unsere politischen Vorstellungen? Wir haben da zum Beispiel gelernt, daß im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert in Frankreich ein „Sonnenkönig“ herrschte, der meinte, er höchstpersönlich sei der Staat.

Danach kamen dann die Aufklärung mit ihrem Anspruch, die selbst verschuldete Unmündigkeit des Individuums zu beenden und die Französische Revolution mit ihren Idealen „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Der moderne Liberalismus und die Demokratie waren geboren, der Despotismus beendet, und wenn da nicht die bösen Kriege und Nazis gewesen wären, hätten wir in den letzten 200 Jahren einen stetigen Fortschritt erlebt.


READ MORE

Linker Irrsinn: Nachgeben heißt aufgeben in Raten

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Von Georg Immanuel Nagel

Feindbild Familie

Die linke „Gesellschaftspolitik“ zielt in ihrem Kern immer auf die Auflösung einer funktionierenden, also „bürgerlichen“ Gesellschaft ab, deren Strukturen und Werthaltungen auf der Realität beruhen. Ein Element dieser Zersetzungsarbeit ist seit langem das demonstrative Bemuttern von angeblich „diskriminierten“ Minderheiten, welche instrumentalisiert werden, um das Normale zu diskreditieren. Einen großen Erfolg hat diese Taktik jüngst durch die Durchsetzung der sogenannten „Homo-Ehe“ eingefahren. Doch dabei wird es nicht bleiben, denn Zugeständnisse an den Zeitgeist führen niemals zu einer Befriedigung der kulturmarxistischen Gesellschaftsingenieure, sondern ziehen nur noch mehr absurde Forderungen nach sich. Ist die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, so gibt es kein Halten mehr. Dem linken Irrsinn auch nur im Geringsten nachzugeben, heißt letztlich absolut alles aufzugeben, nur eben in Raten.

Über den taktischen Umweg der „Eingetragenen Partnerschaft“ hat nun auch die „Homo-Ehe“ in deutschen Landen Eingang gefunden. Damit wurde ein uraltes Ziel der Marxisten und der nachfolgenden 68er erreicht: Die Vernichtung der „Familie als Keimzelle des Faschismus“ ist wieder ein ganzes Stück vorwärtsgekommen. Der Begriff der Ehe wurde seiner Bedeutung beraubt und die damit verbundene Institution abgewertet und banalisiert.


READ MORE

Nichts geht mehr ohne Einhorn

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Von Verena Rosenkranz

Einhörner wohin man auch sieht

Es ist auf Schokoladenverpackungen, auf Bierdosen, auf dem Toilettenpapier und sogar als virtuelles Profil in sozialen Netzwerken zu finden. Längst tummelt sich das Einhorn nicht mehr nur in Kinderfantasien und Walt Disney-Filmen als zauberhaftes Fabelwesen. Plakativ ruft es zum Kauf von verschiedenen Produkten auf oder mahnt sogar gegen „Hatespeech“ im Internet. Allerdings ist die Zielgruppe keineswegs eine Meute von Kinderzimmerprinzessinnen, sondern es sind erwachsene Bürger jeglichen Geschlechts. Die Hersteller versuchen zumindest, diese Gruppe zu erreichen, und sie erreichen dabei vor allem metrosexuelle Menschen auf ihrem Weg zur Bewältigung schwerer Kindheiten oder ins Erwachsenwerden.

Nicht bloß vorurteilsbehaftete Theorie, wie auch die Juniorprofessorin für Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Kiel, Julia Weitbrecht, der Schleswig-Holsteiner Zeitung bestätigte. „Auch in der Queer-Szene sind sie ein wichtiges Symbol. Einhörner stehen jenseits der Grenzen, und sie bieten die Möglichkeit, sich außerhalb zu erfinden“, versucht sie die Faszination in einem Interview zu beschreiben.


READ MORE

Non mortem timemus, sed cogationem mortis

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Von Jörg Rüdiger Mayer

Am 16. Juli 2017 starb George A. Romero, der Erfinder des modernen Zombiefilms. Nahaufnahmen blutender Wunden, austretende Organe, Kannibalismus – das war Romeros Stil. Doch anders als seine vielen Nachahmer wollte er damit nicht „unterhalten“ oder ein primitives Interesse an Blut und Grusel ansprechen. Ihm ging es um die Psychologie der apokalyptischen Situation: um Alltagsmenschen, die sich „verwandelt“ hatten und nun nicht mehr Teil der Gesellschaft waren, sondern diese von innen heraus zerstörten und ihre Mitmenschen anfielen. Bevor der Drehbuchautor und Regisseur ganz vergessen sein wird, seien hier seine wenigen Meisterwerke gewürdigt.


READ MORE

„Von nun an sei das Untertänigkeitsverhältnis aufgehoben …“

Posted on by huettner / Posted in Feuilleton | Leave a comment

Im Gedenken des „Bauernbefreiers“ Hans Kudlich zu seinem 100. Todestag

Von Ernst Brandl

Um die „Befreiung“ der Bauern durch Hans Kudlich zu verstehen, muß man sich die soziale Lage der Landbevölkerung vor dem Revolutionsjahr 1848 vergegenwärtigen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts lebte praktisch die gesamte Landbevölkerung in persönlicher Unfreiheit. Unfrei war das Landvolk wegen der bestehenden Untertänigkeit, die teilweise sogar noch „Leibeigenschaft“ war. In ganz Europa war die Situation praktisch gleich, sie unterschied sich im Prinzip nicht von der in Österreich.


READ MORE

Deutsche Kulturtage in Schäßburg

Posted on by huettner / Posted in Volkstum | Leave a comment

Die lutherische Reformation im Raum Schäßburg

Von Thomas Hüttner

Von 9. bis 11. Juni stand die Schäßburger Altstadt wieder im Zeichen der deutschen Kulturtage. Eine Veranstaltungsreihe, die seit vielen Jahren einen der intellektuellen Höhepunkte im deutschen Raum darstellt.

Bei herrlichem Sonnenschein wurden am Freitagnachmittag vom Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Schäßburg, Stefan Gorczyca, und von Dr. Karl Scheerer von den Stufen des Venezianischen Hauses aus die Deutschen Kulturtage eröffnet.


READ MORE