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Konspirative politische Händel zu Ungunsten Südtirols

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Wie ein bisher weitgehend im Dunkel verborgener Emissär das Nachkriegsgeschehen zwischen Wien und Rom hinter den Kulissen zu beeinflussen vermochte

Von Reynke de Vos

Das Gruber-De Gasperi-Abkommen („Pariser Abkommen“) vom 5. September 1946 Foto: R.O.

Die Brenner-Grenze ist wieder da. Unter völkerwanderungsartig anschwellendem Zustrom afrikanisch-orientalischer Migranten über die „Italien-Route“ nach Mitteleuropa nimmt der enge Gebirgseinschnitt wieder seine Rolle als neuralgisches Kontroll-Areal am Übergang zum Bundesland Tirol ein, welches seit dem Schlagbaum-Abbau nach Österreichs EWG-Beitritt (1. Januar 1995) als obsolet galt. Verschwunden war sie ja nicht wirklich, sondern lediglich „nicht mehr spürbar“, wie eine medial widerhallende stereotypisierte Politformel besagte und eher oberflächliche Betrachtung von Fahrzeuginsassen darüber hinwegrollender Automobilkolonnen nahelegte.


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Eritis sicut Deus vel Allah

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Von Jörg Mayer

Jahrhundertelang quälte die Menschen die tiefe Frage, wie sie sich vor Gott rechtfertigen könnten, welcher Werke es dazu bedürfe und wodurch der Gnadenschatz, über den die Kirche in apostolischer Sukzession zu verfügen behauptete, einem zukommen werde. Martin Luther beantwortete in seiner Rechtfertigungslehre die Frage losgelöst von den irdischen Verdiensten: Nur Gott sei es, der am Ende den Menschen rechtfertigen werde. Die „Gerechtigkeit Gottes“ (Römer 1,17) war kein Drohwort, sondern Verheißung der göttlichen Gnade, die der Mensch allein aus dem Glauben erlangen würde.


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Die gespaltene Erste Republik

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Von Jan Ackermeier

Der brennende Justizpalast

Am 15. Juli jährt sich zum 90. Mal die Julirevolte in Wien, besser bekannt als „Justizpalastbrand“. Ihren eigentlichen Ursprung nahmen die Ereignisse aber in Schattendorf, einem Ort im Burgenland, in dem zu damaliger Zeit etwa 2.000 Menschen lebten. Am 30. Jänner 1927 hatte die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschösterreichs in dem kleinen burgenländischen Ort eine Versammlung abgehalten, die von einem Gasthof aus von Mitgliedern der Frontkämpfervereinigung Deutsch-Österreichs beschossen wurde, worauf zwei Tote (davon ein sechsjähriges Kind) und fünf Verletzte zu beklagen waren. Der Rechtsanwalt Walter Riehl verteidigte die Täter im darauf folgenden Schattendorfer Prozeß. Die Hauptfragen im Prozeß bezogen sich auf die Mordabsicht beziehungsweise auf die Absicht, die Opfer schwer zu verletzen. Das Strafausmaß betrug im Falle der Mordabsicht zehn bis 20 Jahre Kerker oder eine lebenslange Freiheitsstrafe. Für die Tatsache, daß sie die beiden Menschen absichtlich schwer verletzt hatten, drohten den Angeklagten immerhin noch fünf Jahre Kerker. Die drei Angeklagten wurden am Abend des 14. Juli 1927 von einem Geschworenengericht freigesprochen, was als Skandal angesehen wurde und zu gewalttätigen Ausschreitungen unter sozialdemokratischen Anhängern in Wien führte.


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Schulvereinstag 2017

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Von Thomas Hüttner

Aus fast allen Betreuungsgebieten der ÖLM kam Vertreter

Traditionell im Mai beging die Österreichische Landsmannschaft ihren Schulvereinstag. Mit dem Festakt im Haus der Heimat wurde die zweitägige Veranstaltung eröffnet. Über 100 Volksgruppenvertreter und Gäste folgten der Einladung der ÖLM.

Als Festredner konnte ein lieber Freund der ÖLM und des ECKARTS, Univ.-Prof. Nelu Bradean-Ebinger von der Corvinus-Universität in Budapest und Vorstandsmitglied der Jakob-Bleyer-Gesellschaft gewonnen werden. Er sprach in seiner Festrede zu dem Thema „Ein Plädoyer für die deutsche Sprache in der EU“, welche stark gekürzt hier zu lesen ist.


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Ein „Justizmord“ aus Aberglauben?

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Von Christian Krüger

Es gehört zu den Klischeevorstellungen über das angeblich „finstere“ Mittelalter, daß hunderttausende Frauen und auch Männer als Hexen oder Hexer verbrannt worden seien. Dabei sind der Hexenwahn und die damit verbundene Hexenverfolgung Phänomene der Neuzeit. Nahezu die gesamte Epoche der Aufklärung hindurch, fast bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, war der Glaube an übersinnliche Kräfte so wirkmächtig, daß die Anklage für die Betroffenen tödliche Folgen haben konnte. Eine der letzten Frauen, die diesem Aberglauben zum Opfer fiel, war die Schweizerin Anna Göldi, die am 13. Juni 1782 in Glarus hingerichtet wurde.


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Steirertreffen und 21. Kulturverbandstag des Alpenländischen Kulturverbands „Südmark“ in Graz

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Von Norbert Prohaka

Abwehrkämpfergrab in Soboth

Am 6. Juni trafen einander mehrere Dutzend Steirer aus dem Banater Bergland, aus der Untersteiermark sowie Freunde der „Südmark“ zu einer Busfahrt in die Soboth, den Bergrücken im Länderdreieck Steiermark-Kärnten-Slowenien und in die gleichnamige Gemeinde mit dem Gasthof „Deutsches Grenzland“. Dort berichtete der Altbürgermeister über die Abwehrkämpfe im Jahre 1919, über wirtschaftliche Probleme und über die Kinderarmut, die Anlaß zur Schließung der hiesigen vom Deutschen Schulverein Südmark 1926 gebauten und anderen Grenzlandschulen waren. Eine Gedenkminute am Grab der gefallenen Abwehrkämpfer schloß sich an; der Weg führte dann zur einzigartigen romanischen Kirche St. Lorenzen in der Ebene (12. Jahrhundert; mit der Gedenkstätte für die vertriebenen Mahrenberger) und ins Museum nach Eibiswald, wo viel über Dr. Hans Kloepfer (1867-1944) zu sehen war und einige seiner Mundartgedichte rezitiert wurden.


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Kurznachrichten der Deutschen Weltallianz

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Kronstadt Vor nunmehr 25 Jahren wurde in Siebenbürgen die Saxonia-Stiftung gegründet. Ihre Aufgabe besteht seither in der Verwaltung von humanitären Hilfsprojekten, die nach der Wendezeit vor allem der deutschen Volksgruppe zugeteilt wurden. 2007 gliederte sich aus der Saxonia die Saxonia-Transilvania-Stiftung als eigenständige Stiftung aus. Sie organisiert Wirtschaftshilfsprogramme für Kleinbetriebe. Bei der 25 Jahre-Feier war auch ein Vertreter der Deutschen Botschaft aus Bukarest gekommen. Er stellte das neueste Projekt der Saxonia vor: die Förderung von Lehrkräften im deutschen Schulwesen in Rumänien aus Mitteln der deutschen Bundesregierung.


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Fischen vor Libyens Küste

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Von Verena Rosenkranz

Fassadenklettern, Extremmountainbiking oder Tiefseetauchen war gestern. Die Lust auf riskante Leichtsinnigkeiten ist zwar geblieben, heute trifft sich der europäische Nachwuchs aber auf Schiffen im Mittelmeer. Nicht jedoch, um im internationalen Wettstreit ein Distanzrennen zu gewinnen, sondern um in Seenot geratene Zuwanderer zu retten. Oder eben genau das zu verhindern. Während die einen Europa vor der illegalen Masseneinwanderung bewahren wollen, betätigen sich andere lieber selbst als Schleppergehilfen.


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Dem RAF-Mordkommando die Tür geöffnet

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Jürgen Ponto

Von Christian Krüger

Das Jahr 1977 war das Schicksalsjahr der Roten Armee Fraktion (RAF). In jenem Jahr hielt sie die Bundesrepublik Deutschland mit einer ganzen Serie von Terroranschlägen und gezielten Tötungen in Atem. Doch zugleich markiert es auch das Ende ihrer sogenannten ersten Generation. Denn die Gründer der RAF, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe begingen in einer Oktobernacht in ihren Zellen im Hochsicherheitsgefängnis Stuttgart-Stammheim Selbstmord.


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,Das „Schattendorfer Urteil“ – Notwehr oder Mord?

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Von Christian Krüger

In der Zwischenkriegszeit waren die Mittelmächte des Ersten Weltkriegs von schweren inneren Unruhen und Zerfallsprozessen geprägt. Am schwersten traf es hinsichtlich der territorialen Verluste das ehemalige Osmanische Reich. Aber auch das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn verloren Territorien und Millionen ihrer Einwohner. Dabei traf es die ehemalige Habsburgermonarchie deutlich schwerer als den nördlichen Nachbarn. Ein gemeinsames Phänomen in den beiden deutschsprachigen Staaten war der paramilitärische Grenzschutz. Sowohl an den neuen Ostgrenzen der Weimarer Republik als auch an den Grenzen der neu entstandenen Republik Österreich flammten ethnische Konflikte auf. Zum Schutz der dortigen Bevölkerung wurden Verbände aus ehemaligen Frontsoldaten und Freiwillige geschickt.


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