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Feuerrede von Mag. (FH) Alexander Pawkowicz anläßlich der Sonnwendfeier 2017

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Sehr geehrte Festgäste!
Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden!

Was wir hier und heute tun, ist gelebte Tradition.

Wenn wir heute vor dem Feuer stehen, am längsten Tag des Jahres und die Sommersonnenwende begehen, dann tun wir letztlich nichts anderes, als eine Jahrhunderte alte, ja sogar Jahrtausendalte Tradition zu leben.
Natürlich bietet gerade dieses alte Fest viel Spielraum um alles Mögliche hinein zu interpretieren. Aber letztlich bleibt es, was es ist: gelebte Tradition.

Warum sage ich das so deutlich?


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Der Reiz des Anstößigen

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Von Nils Wegner

„Erschreckender Absturz“, „rechtslastige Verschwörungstheorien“, „ebenso ekelhafte wie stellenweise unverständliche Endzeitdiagnostik“, „völkischer Sound“– die kleine Textsammlung Finis Germania aus der Feder des Umwelthistorikers Rolf Peter Sieferle (1949–2016) hat rund drei Monate nach ihrem Erscheinen im Februar dieses Jahres für das lauteste Rauschen im deutschen Blätterwald seit Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab von 2010 gesorgt.

Was war geschehen? Den Stein des Anstoßes bildete ein Artikel des Berufsdenunzianten Andreas Speit in der Bionade-linken taz. Speit ereiferte sich ausführlich: Finis Germania, erschienen im deutschsprachigen Zentralverlag der Neuen Rechten, Antaios, hatte es auf Platz 9 der gemeinsamen Sachbuchempfehlungsliste von Norddeutschem Rundfunk und Süddeutscher Zeitung geschafft. Der „Schuldige“ war bald ausgemacht – Johannes Saltzwedel, Kulturredakteur des Spiegel, hatte das Werk durch seine Punktvergabe in der Liste plaziert.


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Gemüse in der Muttersprache

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Von Werner Pfannhauser

 Tomaten.

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel (daher der italienische Name „pomodoro“) bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl.

Die deutsche Bezeichnung Paradeiser von Paradiesapfel leitet sich von den mittelalterlichen Paradiesbildern mit dem Apfel ab. Die Bezeichnung Paradeiser ist die amtliche Bezeichnung in Österreich und wird von der EU auch als spezifisch österreichisch anerkannt.

Das Bild des „Paradiesapfels“ zeichnet eine Frucht, die mit dem Fremdwort „Tomate“ sprachlich unzulänglich beschrieben wird. Wer die deutsche Muttersprache liebt, sagt immer Paradeiser.


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Sonntag früh in Berlin

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Von Jana Jung

Der Krach der Nacht ist vorüber, und dort wo sich sonst allerlei verwirrte Paraden tummeln, grün wählende Radfahrer lautstark für vegane Biorestaurants kämpfen und „Willkommenskultur“ auf bunten Schildern in die Höhe gehalten wird, ist es still und beschaulich. Das Brandenburger Tor steht am Sonntagmorgen geschichtsträchtig in der Berliner Stadtmitte und will nur kurze Zeit stolz sein, während die Bevölkerung noch schläft. Oder gerade gedenkt. Eines stummen Deutschlands.


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Der Tod des Benno Ohnesorg – Startschuß für den linken Terror

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Von Christian Krüger

Nach den Schüssen in der Krummen Straße am 2. Juni 1967. Benno Ohnsorg, neben ihm Friederike Haussmann.

Die Tötung des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 gilt als Geburtsstunde der RAF. Als bekannt wurde, daß der junge Mann während der Proteste gegen den Besuch des Schahs von Persien in West-Berlin erschossen worden war, kochten die Emotionen hoch. Nicht nur die Rote Armee Fraktion bezog sich in ihrer später erfolgten Gründung auf Ohnesorg, die ebenfalls linksextreme Terrorgruppe 2. Juni wählte gleich das Todesdatum als Namen. Die Linksterroristen wähnten sich seit jenem Tag im Krieg gegen das politische System der Bundesrepublik.


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„Leichte Sprache“ – Staatlich gefördertes Idiotendeutsch zur Verblödung der Bürger

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Von Georg Immanuel Nagel

Eine abgespeckte Version des Deutschen, die unter dem Begriff „Leichte Sprache“ firmiert, soll staatlicherseits eingeführt werden, um geistig Beeinträchtigten und vor allem Ausländern zu helfen, die nicht wirklich Deutsch lernen wollen. Bei immer mehr öffentlichen Einrichtungen, vor allem in der BRD, kommt das jetzt zur Anwendung. Ein anderer Grund für diese Volksverblödungsmaßnahme dürfte wohl aber auch der Wunsch der „Eliten“ sein, sich ein möglichst intellektuell einfältiges Stimmvieh heranzuzüchten. Die Deutschen als Nation der „Dichter und Denker“ sind Geschichte. Nun kommt das Land der Zurückgebliebenen und Lernunwilligen.

Das „Bundesministerium für Arbeit und Soziales“ hat einen Ratgeber für „Leichte Sprache“ herausgegeben. Doch warum das Ganze? „Leichte Sprache ist wichtig. Viele Menschen verstehen schwere Sprache nicht. Das ist zum Beispiel schwere Sprache: Fremdwörter. Fachwörter. Lange Sätze.“ Natürlich soll das Ganze auch der „Inklusion in Unternehmen und Institutionen“ dienen. Doch auch die „Leichte Sprache“ ist gar nicht so simpel: „Leichte Sprache sieht einfach aus. Aber Schreiben oder Sprechen in Leichter Sprache ist oft ganz schön schwer. Man muß auf viele Regeln achten.“


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Marmorklippen in Oberschwaben – 17. Tagung der Jünger-Gesellschaft

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Von Nils Wegner

Kurz nach Kriegsbeginn 1939 erschien das bekannteste Erzählwerk Ernst Jüngers, der Roman Auf den Marmor-Klippen. In späteren Ausgaben fiel nicht nur der Bindestrich im Titel weg: Das Buch diente auch als Vehikel zahlreicher Nachkriegskritiker des Schriftstellers, die Jünger einen »Wegbereiter und eiskalte[n] Genüßling des Barbarismus« nannten (Thomas Mann) oder ihm, wie Bertolt Brecht, das erzählerische Talent rundheraus absprachen: »[…] vielleicht sollte man ihn überhaupt nicht einen Schriftsteller nennen, sondern sagen: Er wurde beim Schreiben gesehen.«

Der Untersuchung des Gegenstands widmete sich die Jahrestagung der »Ernst und Friedrich Georg Jünger-Gesellschaft«, die vom 7. bis 9. April im oberschwäbischen Kloster Heiligkreuztal stattfand – unweit von Wilflingen, dem Wohnsitz des Schriftstellers von 1951 bis zu seinem Tode. Hatten sich frühere »Jünger-Symposien« mit konkreten Sachthemen beschäftigt, bildete das für Herbst 2017 geplante Erscheinen der kritischen Neuausgabe der Marmorklippen den Anlaß, nach Umbenennung des Vereins und der Einführung einer neuen Netzpräsenz (https://juenger-gesellschaft.com) erstmals ein einzelnes Werk in den Fokus zu nehmen.


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Die Notwendigkeit des Politischen

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Von Jana Jung

„Geh, hörts doch mal mit diesem Politisieren auf“, war neben der standardisierten Aussage „Ihr habt es ja gut, ihr dürft in die Schule gehen“, eine jener Aussagen meiner Großmutter, die mittelfristig – meistens zeitlich kurz auf die Entkräftung ihrer romantischen Vorstellung von Schule – bei einem Familienbesuch folgen mußte. Sie, meine liebe Großmutter, hatte als Familienoberhaupt wohl das gute Recht, diese Forderung zu stellen. Recht hatte sie damit aber nicht. Zugegeben, es mußte ebenso mittelfristig an unserem Familientisch ein Streit ausbrechen, wenn es um das „Politische“ ging. Und das ging es immer. Zum Glück. Denn der Aussage „Ihr habt es gut, ihr dürft in die Schule gehen“, konnten wir Enkelkinder nicht nur aus pubertärem Trotz gegenüber der Lehranstalt mit einem „Aber“ begegnen, sondern, je älter wir wurden, auch aus politischen Überlegungen. Und das führte nicht selten zu erbitterten Verbalduellen unter dem Weihnachtsbaum, Statistikanalysen an Geburtstagsfeiern oder Parteiprogrammvergleichen während der Fahrt mit dem Riesenrad im Prater zum Goldenen Hochzeitsjubiläum unserer Großeltern. Schluß also mit dem „Politisieren“. Um des Friedens willen.


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Warum auch das „Binnen-I“ nicht „geschlechtergerecht“ ist!

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Von Ernst Brandl

Liebe Alle und All-Innen!

Ist das nun geschlechtergerecht wenn „RadfahrerInnen“ mit einem „Herrenrad“ visualisiert werden?

Als Binnen-I (auch Majuskel-I oder Versalien-I) bezeichnet man in der deutschen Schriftsprache den Buchstaben „I“, wenn er innerhalb eines Wortes als Großbuchstabe zwischen Kleinbuchstaben geschrieben wird. Dieser Binnenmajuskel soll seit einigen Jahren in unserer Muttersprache bei Bezeichnungen von Personengruppen kenntlich machen, daß sowohl die weibliche als auch die männliche Form gemeint sei, ohne beide Genera (Grammatikalische Geschlechter) ausschreiben zu müssen. (Beispiel: „LehrerInnen“ statt „Lehrerinnen und Lehrer“). Soweit, so bemüht!


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Obama, Obama, redde legiones!

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Von Jörg Mayer

Barack Hussein Obama war einer der wirkmächtigsten US-Präsidenten der Geschichte. Ihm ist gelungen, woran selbst Lyndon B. Johnson und Jimmy Carter gescheitert sind: die Demokratische Partei in die Bedeutungslosigkeit zu katapultieren. Denn nicht nur haben die Demokraten das sicher geglaubte Präsidentenamt verspielt, nicht nur sind sie in Repräsentantenhaus und Senat in der Minderheit. Außerhalb der Washingtoner Machtblase, draußen in den 50 amerikanischen Staaten schaut es noch bitterer für sie aus.


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