9. Januar 2012
Rot-weiß-roter Gesinnungsterror
Wie ein Paukenschlag wirkte am 1. Dezember die Pressemeldung von der „Hofburg Vienna“ durch deren Geschäftsführerin Renate Danler. „Wiener Korporationsball 2012 zum letzten Mal in der Hofburg Vienna“ so der Titel der Aussendung. Die Räumlichkeiten der Hofburg stünden „jedem Veranstalter offen, der auf Grundlage der Gesetze konstituiert ist, dessen Veranstaltung nicht gegen das Gesetz verstößt und der unsere Vertragsbedingungen einhält.“ Und weiter: „Aufgrund der aktuellen politischen und medialen Dimension, welche die Abhaltung des WKR-Balles in den letzten Jahren angenommen hat, beschließt die Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH, für den Korporationsball nach der Ballsaison 2012 nicht mehr als Veranstaltungsstätte zur Verfügung zu stehen.“ Am liebsten wäre es der Hofburg, wenn man auch den für 27. Jänner 2012 geplanten Ball absagen würde.
In den Tagen vor dem 1. Dezember wurde von den Linken mit einer neuen Strategie vorgegangen, welche von Alexander Pollak von SOS Mitmensch (wie widersinnig) konzipiert wurde. Nicht die Republik Österreich als Eigentümer der Hofburg wurde verbal angegriffen, sondern die Eigentümer der Betreibergesellschaft. Aufhänger war der angeblich bewußt von den Ballorganisatoren gewählte 27. Jänner, welcher auch der Holocaustgedenktag ist. „Daß eine rechtsextrem durchsetzte Vereinigung am Holocaustgedenktag in einem staatstragenden Gebäude wie der Hofburg ein Fest abhält, ist unerträglich. Das kommt einer Verhöhnung der Opfer des Holocaust und der Opfer von rechtsextremer Gewalt gleich.” So Pollak in einer Presseaussendung am 17. November 2011.
(weiterlesen …)
Einen harten Kampf führen die Freiheitlichen für die Meinungs- und Pressefreiheit in Österreich. Denn ein besonderer Anschlag auf diese Grundwerte, also ein gutes Stück des Weges in die gutmenschliche Knechtschaft steht auf der Tagesordnung der Systemparteien. Der § 283 des Strafgesetzbuches mit dem Titel „Verhetzung“ soll neu gefaßt werden. Den Text dieses Gesetzesvorschlages finden Sie auf dieser Seite.
Im Jahre 2005 hat der Europarat seinen Mitgliedsstaaten vorgeschrieben, jede „Verhetzung“ unter besondere Strafe zu stellen. Angeblich sei das notwendig zur Vorbeugung von Terroranschlägen, also jener Verbrechen, für die der US-Imperialismus und die verfehlte Migrations- und Integrationspolitik der EU den Acker bestellt haben. Österreichs politische Klasse erwies sich wie immer als braves Hündchen Brüssels und hat im Jahre 2010 eine Neufassung der diesbezüglichen Strafbestimmung vorgelegt.
(weiterlesen …)
Die „Occupy Wall Street“-Bewegung als Entlastungsschnitt des Systems

Die Demonstration am 30. September 2011
Nun scheint es amtlich zu sein: Die Tage des Börsenkapitalismus sind gezählt, denn die einfachen Menschen gehen auf die Straße und wehren sich. Die Banker und Börserianer werden nervös und wandeln ihre menschenfeindliche Profiteinstellung, die Welt wird gut und gerecht. So oder so ähnlich läßt sich der Medientenor über die aus den USA stammende „Occupy Wall Street“-Bewegung („Erobert die Wall Street“) zusammenfassen. Doch was bewegt die Menschen, gegen den Finanzkapitalismus zunächst in Amerika und einige Monate später in vielen Ländern der Welt auf die Straße zu gehen? Wer steht hinter dieser Bewegung, und droht die Gefahr einer Vereinnahmung des Protestes?
(weiterlesen …)
Muslimbrüder liegen in Parlamentswahlen vorne

Wahlen in Ägypten
Nach der Auszählung von 80 Prozent der Stimmen in der ersten der drei Runden zur Wahl des ägyptischen Parlaments zeichnet sich eine Führung der gemäßigten islamistischen Muslimbruderschaft ab. Danach folgen die radikale islamistische Nur-Partei und das säkulare Parteienbündnis des „Ägyptischen Blocks“. Das geht aus Erklärungen der unabhängigen Richter hervor, die mit der Überwachung der Wahlen beauftragt sind. Demnach würde bislang keine Partei mit einer absoluten Mehrheit ins Parlament einziehen. Die unabhängige Zeitung „Al Shuruq“ prognostiziert für die Partei der Muslimbrüder 47 Prozent und für den Ägyptischen Block 22 Prozent.
(weiterlesen …)
21. Dezember 2011
Die Eurokrise erfaßt immer mehr Länder – Griechenland, Irland, Portugal und jetzt Italien
von Thomas Hüttner
Ein weiteres Mal wurde die Kreditwürdigkeit Italiens durch die Bewertungsagentur Moody`s hinuntergestuft. Die Staatsanleihen Italiens wurden von AA2 auf A2 mit negativem Ausblick gesenkt. Hintergrund dieser Abwertung ist ein Sparpaket über 45,5 Mrd. € und das damit verfehlte Wachstumsziel für dieses Jahr und die schlechte Prognose für 2012. Die Bonitätseinstufung der Bank Austria Mutter Unicredit wurde gemeinsam mit jener der Intesa Sanpaolo von AA3 auf A2 abgesenkt.
(weiterlesen …)
„Wir wissen nicht, was hinter den Mauern der Gebetshäuser passiert“
von Ernst Brandl
Von der Politik „schöngeredet“ und von der Mehrzahl der Medien schamhaft verschwiegen, verbreitet sich in Österreich eine fundamentalistisch-islamische Parallel-gesellschaft. Den Muslimen in Österreich geht es nicht um Integration.
Die „unbequemsten“ Wahrheiten liegen bekanntlich oft zwischen den Zeilen. Der Tageszeitung „Die Presse“ blieb es vorbehalten, eine dieser unbequemen Wahrheiten zu thematisieren. In einem Gastkommentar Anfang Oktober attestierte Amer Albayati, Experte für Islamfragen und arabische Politik sowie Mitbegründer der Initiative Liberaler Muslims Österreich, der größten türkischen Vereinigung Österreichs, der ATIB, daß diese „von der Türkei ferngesteuert“ und „an der Integration der Muslime in Österreich nicht interessiert“ sei. Der Aufschrei der Medien und der Politik ob dieser manifestierten (türkischen) Integrationsunwilligkeit hielt sich in Grenzen. Integrationsunwillige Muslime? Cui bono?
(weiterlesen …)
15 Jahre Deutscher Volksverband
von Thomas Hüttner

Gence-Mandler, Reimann, Kapeller, Weiss
Zum 11. Mal veranstaltete der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) sein Volksgruppensymposion. Als Austragungsort wurde dieses Jahr Maria Theresiopel/Subotica in Serbien gewählt.
Von Seiten der VLÖ nahmen Vertreter der Donauschwaben, Sudetendeutschen, Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Untersteirer und der ÖLM teil. Die Volksgruppenvertreter kamen aus der Ukraine, Kroatien, Polen, Rumänien, Ungarn und dem Gastgeberland Serbien.
Unter dem Thema „Gedenkstätten und Erinnerungskultur“ konnten die Teilnehmer vom 22. bis zum 25. September den Beiträgen aus den verschiedenen Ländern folgen.
(weiterlesen …)
1 Jahr Markomannia Eisenstadt
von Thomas Hüttner

Die Chargierten
Im Eisenstädter Stadtteil St. Georgen fand die Festveranstaltung anläßlich des 90. Jahrestages des Anschlusses des heutigen Burgenlandes an Österreich und des einjährigen Bestehens der Burschenschaft Markomannia in Eisenstadt statt.
Zahlreiche Korporationen und Gäste aus Nah und Fern folgten der Einladung der „Pennalen Burschenschaft Markomannia zu Eisenstadt“ diese beiden Jubiläen feierlich zu begehen.
(weiterlesen …)
Nein! Zuviel!
Heute, liebe Leser, werden Sie den Criticus einmal von einer unerwarteten Seite kennenlernen. Denn er spricht gegen die Moral in der Politik. Ja, Sie haben richtig gelesen: GEGEN die Moral! Oder doch eher die „Moral“?
Moral ist, laut Karl Kraus, ein Vorurteil der höheren Stände, und in der Politik eine polemische Waffe gegen mißliebige Personen. Damals, vor hundert Jahren, rückten Beckmesser einem deutschen Potentaten namens Eulenburg in einer Sex- Kampagne zu Leibe , und das mit ungustiösen Mitteln, die den Sinn der Entlarvung dieses tatsächlich korrupten hohen Beamten des deutschen Kaiserreichs völlig verfehlten und ins Dreckige zogen.
(weiterlesen …)
Die Alpenrepublik versinkt im Sumpf
von Jan Ackermeier
Jeder verschafft jedem einträgliche Pfründe, Geld wird von hier nach dort verschoben, Entscheidungen werden gekauft, und diejenigen, die die Entscheider kontrollieren müßten, sind auch bestochen. Und besonders unter der Schwarz-Blauen Regierung habe man sich den Staat zur Beute gemacht.
(weiterlesen …)